Historie des Schnullers
Der Schnuller ist kein modernes Phänomen, sondern existiert bereits seit rund 4.500 Jahren. Schon die alten Ägypter wussten, dass Babys einen natürlichen Saugreflex haben. Zur Beruhigung und Befriedigung dieses angeborenen Sauginstinkts gaben sie ihren Kindern sog. Saugtöpfe. Später entstanden aus den Saugtöpfen dann kleine, mit Honig gefüllte Tontierchen, die man den Kindern um den Hals hing. Andere Kulturen wiederum verwendeten kleine Leinwandläppchen und füllten sie mit einem Gemisch aus zerkautem Zucker, Zwieback oder Wasser.
Ab 1840 gab es den "Wonnesauger". Er wurde aus schwarzem Kautschuk hergestellt und war, im Vergleich zu den heutigen Schnullern, relativ hart. Der Wonnesauger erleichterte zwar das Elternleben, brachte aber häufig auch Gebissfehlstellungen, deformierte Gaumen und sogar Krankheiten mit sich.
Im vorigen Jahrhundert entwickelten zwei deutsche Zahnärzte einen kiefergerechten und der mütterlichen Brustwarze nachempfundenen Beruhigungssauger. Dieser erste Schnuller ist der direkte Vorfahre unseres heutigen nip Beruhigungssaugers.
Latex oder Silikon
nip Schnuller gibt es aus Latex oder Silikon – beide Materialien haben ihre Vorteile. Die Entscheidung für eines der beiden Materialien hängt von den Vorlieben des Babys ab.
Latex

- honigfarbenes Naturprodukt aus dem Milchsaft des Gummibaums
- sehr zug- und bissfest durch besonders hohe Elastizität
- lädt sich nicht statisch auf und zieht daher weniger Staub und Fusseln an
Silikon

- sehr haltbarer, transparenter Kunststoff
- licht- und wärmeunempfindlich
- hygienisch und einfach zu reinigen
- weniger zug- und bissfest als Latex

